Meine seit 1980, zuerst kürzelhaft, begonnenen Tagebücher sind mit den Jahren immer opulenter geworden. Privates mischt sich dabei eher stichwortartig mit Ideen für die Kunstproduktion, sonstigen Einfällen, Zitaten und Wissenswertem, Buchwünschen und Reiseberichten. Skizzen kommen vor, Recherchen über meine thematisch strukturierten Ausstellungen und Publikationen, Fotos von Werken und Präsentationen - gelegentlich auch die Elaborate meiner ambitionierten Kinder.
Daneben gab es immer auch kleinere Bücher für die Reise oder zu spezifischen Themen, sodass sich die seit einigen Jahren als Künstlerbücher konzipierten großformatigen Bücher als logische Konsequenz erweisen und aufgrund des Umfanges auch eine längerfristige Auseinandersetzung mit den gewählten Themen erfordern. Darüber hinaus gibt es keinen Fertigstellungstermin und die Dramaturgie bleibt selbst nach einem skizzierten Inhaltsverzeichnis noch flexibel für aufkeimende Ideen und Ergänzungen.